Beziehungsdynamische Sexualtherapie

für Einzelpersonen und Paare

 

Inhalte der Sexualtherapie:
Ein therapeutisches Setting ist in der Intensität und dem Umfang tiefer als eine Beratung oder ein Coaching und arbeitet mit einem konkreten Anliegen oder Problem, das sie als Einzelperson oder Paar angehen wollen und in dem Sie kompetente therapeutische Unterstützung benötigen.

Die Sexualität ist ein zentraler Bereich in unserem Leben. Vieles dreht sich tagtäglich genau darum, denn ob uns das bewusst ist oder nicht: die Sexualenergie ist unsere kraftvollste Energie, unsere Lebensenergie. Wenn sexuelle Probleme auftauchen belastet das nicht selten unser ganzes Menschsein – Körper, Geist und Seele, unsere Lebensfreude und nicht selten auch unsere Partnerschaft.

Das Wesen der Sexualität ist komplex. So besteht sie zum einen aus organischen Funktionen und zum andern aus oft unbewussten (erlernten oder erfahrenen) Mustern, Vorstellungen, Motiven und Konflikten. Diese zeigen sich in der gelebten Sexualität wie auch in Phantasien. Man könnte auch sagen im Sex zeigt sich was wir nicht bewusst durchdringen können. Das betrifft auch sexuelle Störungen – vor allem dann wenn keine organische Ursache gefunden wird.

Die beziehungsdynamische Sexualtherapie vertritt den Ansatz, dass erfüllende sexuelle Erfahrungen die Folge einer liebevollen Selbstbeziehung und somit viele sexuelle Störungen heilbar sind. Im Prozess sexualtherapeutischer Arbeit erlangen Sie ein tieferes Verständnis für Ihre eigenen sexuellen Funktionsweisen, Bedürfnisse und Emotionen. Durch das bewusste Durchdringen reduzieren sich die Ängste und neue Verhaltensweisen werden möglich.

 

Ziele der Sexualtherapie:

  • Steigerung der Liebes- und Beziehungsfähigkeit
  • Bewusstheit der eigenen Bedürfnisse
  • Individuation einer Beziehung
  • Steigerung der sexuellen Erlebnisfähigkeit

 

Mögliche Anliegen für eine Sexualtherapie:

  • sexuelle Probleme und Funktionsstörungen: Vaginismus, Impotenz (z.B. Erektile Dysfunktion), Orgasmusstörung, vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio Praecox)
  • Appetenzstörungen (z.B. mangelndes sexuelles Verlangen, Libidostörungen, Lustlosigkeit)
  • emotional belastende Regungen, Gewalterfahrungen, Gewaltphantasien
  • Erregungsstörungen
  • Leistungs- und Versagensängste
  • sexuelle Zwangsphantasien- und Handlungen
  • Scham und Sexualängste
  • sexuelle Selbstbestimmung und Lebendigkeit

 

Erstkonsultation:

Bitte klären Sie im Vorfeld durch entsprechende Fachärzte ab, ob bei Ihnen eine organische Ursache vorliegt.

Sie können sich auch gerne erst einmal per Email an mich wenden, wenn Ihnen das angenhmer erscheint, denn oft ist es grade zu Beginn nicht einfach über sexuelle Probleme zu sprechen. Vor unserer ersten Sitzung findet ein telefonisches Infogespräch statt, bei dem Sie aufkommende Fragen stellen können (falls Sie nicht schon vorab zu einer persönlichen Beratung bei mir waren).

 

Methoden der Sexualtherapie:

Systemische Therapie

Energetische Körpertherapie

Tiefenpsychologisch fundierte Prozessarbeit